| Datum |
Ereignis |
Fotos |
| 19. Juni 2004 |
Sommerfest des Diakonieverein Carolinenfeld Greiz e. V. im Carolinenfeld
Das alljährliche Sommerfest des Diakonieverein Carolinenfeld e. V. findet
im Obergrochlitzer Carolinenfeld statt. Naheu alle Jahre zuvor, in denen
das Sommerfest durchgeführt wurde, herrschte sommerliches Wetter, heute
allerdings muss die Begrüßung durch den Geschäftsführer Gerhard Jalowski
bei leichtem Regen stattfinden, im Laufe des Nachmittags schlägt das Wetter
aber langsam um. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von Gerhard Jalowski und
Heidi Turtl, Leiterin des Förder- und Betreuungsbereiches, überreichen der
Greizer Bürgermeister Dr. Andreas Hemmann, Berit Dübler vom Landratsamt und
Landtagsabgeordneter Horst Krauße kleine Geschenke und wünschen viel Spaß
beim Feiern. Die Firma Ebert Bau, die tatkräftig am Bau des neuen Wohnheims
beteiligt war, überreicht eine stattliche Rotbuche, die noch am selben
Nachmittag auf der Wiese im Carolinenfeld gepflanzt wird. Das folgende
Programm auf der Bühne wird von Schülern der Carolinenschule, Kindern
der Obergrochlitzer Grundschule und Beschäftigten der Werkstatt für
Behinderte in Naitschau gestaltet. Anschließend können die Gäste die
zahlreichen Angebote erkunden. In der Aula der Carolinenschule lädt
das "Cafe Caro" zu Kaffee und Kuchen ein, für kulinarisches ist
allerorts bestens gesorgt. Weiterhin erwartet die Besucher eine
Tombola und weitere Angebote. Gegen 17 Uhr bittet das Jugendschalmeienorchester
zum traditionellen Festumzug durch Obergrochlitz, der
von den Kameraden der Feuerwehr abgesichert wird.
(Text und Fotos: C. Uhlig)
|
|
| 25. bis 31. Oktober 2004 |
Pädagogen des Sokrates-Programmes aus vier Länder im Carolinenfeld zu Gast
Pädagogen aus vier europäischen Ländern werden heute im Carolinenfeld
feierlich begrüßt. Sie sind im Rahmen des Sokrates-Programmes der Europäischen
Comenius-Projekte für eine Woche zu Gast, um Erfahrungen im Umgang mit
autistischen Schülern zu sammeln und gegenseitig auszutauschen. Das Projekt
der Europäischen Union soll helfen, Menschen jeden Alters mit unterschiedlichen
Wahrnehmungsfähigkeiten zu fördern und so besser für den Alltag zu wappnen.
Anwendung findet hier - auch in der Carolinenschule - eine Methode, die in
den achziger Jahren des 20. Jahrhunderts in den USA entwickelt wurde und
"Teacch" heißt. Den Gästen aus Deutschland, Griechenland, Belgien und Dänemark
wird weiterhin durch den Geschäftsführer des Diakonievereis Carolinenfeld e. V.,
Gerhard Jalowski, die Arbeit im Carolinenfeld vorgestellt.
(Text: C. Uhlig) |
|
| 28. Oktober 2004 |
Carolinenfeld-Hausvater Gerhard Jalowski feiert 60. Geburtstag
Heute feiert der Geschäftsführer des Diakonievereins Carolinenfeld e. V.
und Hausvater des Carolinenfeldes, Gerhard Jalowski, seinen 60. Geburtstag.
Hierzu finden sich Bewohner des Carolinenfeldes, Carolinenschüler, Mitarbeiter
der Einrichtungen des Diakonievereins und zahlreiche Gäste im Versammlungsraum
des Carolinenfeldes ein, um dem Diakon mit besten Wünschen, Blumen, Geschenken
und Gottes Segen zu gratulieren. Hauptgeschenk seitens der Mitarbeiter ist ein
Gutschein über 270 Flugminuten auf dem Flugplatz Obergrochlitz. Gerhard Jalowski
kam 1968 im Alter von 25 Jahren nach einer Ausbildung zum Jugend-Diakon und
weiteren Stationen ins Carolinenfeld, um sich den dort wohnenden 40 Kindern
anzunehmen. Damals lernte er auch seine spätere Frau Rosemarie kennen.
(Text: C. Uhlig) |
|
| 19. November 2004 |
Carolinenfeld-"Hausmutter" Rosemarie Jalowski wird mit der "Thüringer Rose" geehrt
Heute wird Rosemarie Jalowski, langjährige Hausmutter im Obergrochlitzer
Carolinenfeld, mit der "Thüringer Rose" geehrt. Die Ehrung, die vom Thüringer
Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit ausgeht, wird anlässlich
Rosemarie Jalowskis 35-jährigen Dienstjubiläums und auf Vorschlag von
Carolinenfeld-Mitarbeitern an sie vergeben. Frau Jalowski wurde 1968 vom
Frauenseminar Eisenach nach Greiz zum Praktikum geschickt, hier sollte Sie
ihren späteren Mann, den Diakon Gerhard Jalowski kennenlernen. Dieser hatte
kurz zuvor die Leitung des Carolinenfeldes angenommen. In der Folgezeit
trägt sie einen wesentlichen Teil zur Verbesserung der Lebensbedingungen
für behinderte Menschen im allgemeinen und zum Werdegang das Pflegeheimes
Carolinenfeld im besonderen bei. Als Hausmutter kümmerte sie sich um die
Kleidung, die Hygiene und die medizinische Versorgung der Bewohner.
Weiterhin stand die Abhaltung der täglichen Andachten unter ihrer
Verantwortung. Eine Zeit lang leitete sie desweiteren die Küche.
Nach einer schweren Erkrankung in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts
musste sie ihre Tätigkeit zwar einschränken, zeigte aber dennoch weiter
unermüdlichen Einsatz und packte in der Folgezeit ehrenamtlich mit an -
und das in vielfältiger Art und Weise. Die feierliche Ehrung findet auf
der Wartburg bei Eisenach durch den Minister Dr. Klaus Zeh statt.
(Text: C. Uhlig) |
|
| 3. Dezember 2004 |
Benefizkonzert des Carolinenfeldes und der Vogtlandphilharmonie in Obergrochlitz
Das Benefizkonzert des Diakonievereins Carolinenfeld e. V. und der
Vogtlandphilharmonie Greiz-Reichenbach, dessen Durchführung sich in diesem
Jahr zum vierten Male jährt, findet in der Gymnstikhalle der Carolinenschule
in Obergrochlitz statt und lockt 180 Besucher an. In der für diesen Zweck
zum Konzertsaal umfunktionierten Turnhalle treten neben der Vogtlandphilharmonie
mit Solisten auch Kinder der Schule auf, welche die musikalische Darbietung des
Stückes "Karneval der Tiere" mit Schattenspielen untermalen. Besonders begeistert
auch die junge polnische Solistin Lucja Madziar mit ihrem notenfreien Geigenspiel.
Die 1600 Euro, die die Veranstaltung einbringt, werden vom Diakonieverein für
gemeinnützige Projekte wie den Aufbau eines Hospizvereins für die Betreuung
sterbender Menschen und den Erwerb von Weihnachtsgeschenken für elternlose
Kinder benutzt. Der Vorsitzende des Diakonievereins, Gerhard Jalowski,
dankte in seiner kurzen Rede den Musikern und allen Beteiligten für ihr
Engagement sowie ihre Mithilfe und ging darüber hinaus kurz auf die
sozialpolitische Entwicklung und den Sinn dieser Veranstaltung ein.
(Text: C. Uhlig) |
|