Diakonieverein Carolinenfeld e. V. Greiz
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Aktuelles

::: Aktuelle Nachrichten

30. September 2010
Unser Förder- und Betreuungsbereich steht zum Einzug bereit!

Zur Bildergalerie Die OTZ schreibt dazu:
Der Diakonieverein Carolinenfeld weihte gestern einen neuen Förder- und Betreuungsbereich ein. Es riecht in vielen Räumen noch nach Farbe und neuen Möbeln: Das Haus präsentiert sich zur gestrigen Einweihung freundlich und einladend. Liebevoll haben die Mitarbeiter die einzelnen Bereiche ausgestattet und dekoriert. Bilder und Namensschilder helfen den künftigen Benutzern bei der Orientierung.

"Nehmen wir dieses Haus in Besitz", sagte Gudrun Dreßel, Leiterin des Diakonievereins, zur Übergabe. 13 Monate haben die Bauarbeiten gedauert. "Die Kosten belaufen sich auf etwas mehr als 700 000 Euro", informierte sie. Rund 30 Prozent davon steuerte die "Aktion Mensch" bei, der Rest wurde aus Eigenmitteln finanziert. Künftig werden Menschen mit schwerer und schwerster Behinderung in dem neuen Bau auf dem Gelände des Diakonievereins beschäftigt.

Der Förder- und Betreuungsbereich wurde für Menschen eingerichtet, die aufgrund schwerster geistiger und häufig mehrfacher Behinderung nicht in der Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt werden können. Sie können nun in den neuen Räumen angemessener gefördert werden. Dabei werden in kleinen Gruppen zum Beispiel einfache lebenspraktische Dinge, wie die tägliche Hygiene, erlernt oder handwerkliche Fertigkeiten vermittelt.

Zusammen mit den Diakonie-Bewohnern, den Schülern der Carolinenschule, Architektin Birgit Förster, Bauleiter Erhard Ebersbach, Handwerkern und natürlich den künftigen "Hausherren" wurde die Übergabe des neuen Hauses gestern in einer kleinen Festrunde begangen. Pfarrer Ulrich Krause aus Caselwitz segnete das Haus, die Musikgruppe ließ kirchliche Lieder erklingen.

Nach dem offiziellen Teil war die Neugier auf das neue Gebäude natürlich groß. "Drei Fördergruppen werden hier einziehen", sagte Heidi Turtl, Leiterin des Förder- und Betreuungsbereiches. Eine Gruppe besteht dabei aus sechs bis sieben Behinderten und zwei Betreuern. Jede Gruppe hat eine Küche, einen Beschäftigungs- und einen Einzeltherapieraum sowie ein Bad mit Toiletten und Waschbecken zur Verfügung. "Gemeinsam werden der Werkraum, das Pflegebad, Abstell- und Ruheraum genutzt", erläuterte Heidi Turtl zum Rundgang. Der Ruheraum auch "Snoozle"-Raum genannt wird noch fertig gestellt. "Ein Raum, der zum Entspannen dienen soll, verlangt auch Zeit, um ihn einzurichten", meinte Turtl.

Auch Birgit Förster schaute sich die von ihr konzipierten Räume an. "Es war eine behindertengerechte Gestaltung der Räume mit Beschäftigungs-, Arbeits- und Rückzugsräumen erforderlich", erläuterte die Architektin. "Wir wollen das Haus mit Leben und Arbeit füllen", meinte Gudrun Dreßel. Zumindest Leben war gestern im Haus schon reichlich vorhanden.



5. September 2010
Neue Mitarbeiterin bereichert Team des Frauenschutzhauses für ein Jahr - Förderung des Europäischen Sozialfonds

Logo des ESF - Der Europäische Sozialfonds Dank einer Förderung des Europäischen Sozialfonds konnte das Frauenschutzhaus Greiz sein Team um eine Kraft erweitern. Die neue Mitarbeiterin wird für die Dauer eines Jahres als Sozialarbeiterin eingesetzt und zwischen 1. September 2010 und 31. August 2011 das Projekt "Mutter-Kind-Arbeit im Frauenschutzhaus Greiz" begleiten.

Informationen zum Europäischen Sozialfonds finden Sie auf der Internetseite des Freistaates Thüringen - Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit. [Link]



26. August 2010
Ein Nachmittag der Freude - Sommerfest im Carolinenfeld gefeiert (NEU: große Bildergalerie)

Bildergalerie öffnen Zu einem „Nachmittag der Freude“ hatte am Sonnabend der Greizer Diakonieverein Carolinenfeld eingeladen. Und zahlreiche Gäste folgten dieser Einladung zum Sommerfest des Sozialvereines und verbrachten einige schöne Stunden an dessen Stammsitz in Obergrochlitz. Zur Eröffnung des Nachmittages verwies die neue Geschäftsführerin Gudrun Dreßel auf die 160-jährige Geschichte des Vereins, dem sie nun als erste Frau vorsteht. Sie bedankte sich für die Unterstützung aller, die das Fest möglich machten, bevor sie die Bühne für das Programm der Bewohner des Carolinenfeldes und der Carolinenschüler freimachte. Nach einigen Musikeinlagen, Liedern und Tänzen, die mit viel Applaus bedacht wurden, konnte dann das Festgelände erkundet werden. Hier waren sowohl Spiel- und Bastelstationen für die jüngeren Besucher aufgebaut, als auch Trödel- und Verpflegungsstände. Auf verschiedenen Bühnen sorgten das „Osterländer Musikduo“ und die Percussion-Gruppe des Greizer Theaterherbstes für die musikalische Untermalung. Außerdem wurden Interessierte durch die Räume des Wohnheimes, der Carolinenschule und des neuen Förderbereiches geführt. Letzterer ist zwar noch eine Baustelle, soll aber in nächster Zeit eröffnet werden. „Der Bereich wird durch Aktion Mensch gefördert und stellt ein tagesstrukturierendes Angebot für Schwer- und Schwerstbehinderte dar“, erklärte Gudrun Dreßel, bevor sie sich wieder ganz ihren Gästen widmete, unter die sich unter anderem auch die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert (SPD) gemischt hatte. (OTZ)



16. Juli 2010
Neues Haus des Förder- und Betreuungsbereiches wenige Wochen vor der Fertigstellung

Bildergalerie öffnen Auf diesen Bildern können Sie sich einen Überblick über das neue Gebäude und dessen Anlagen verschaffen.










10. Mai 2010
Ein Christophorus für das "Café OK" - Frühjahrsempfang von Kirche und Diakonie

Das "Café OK" Greiz ist am 6.Mai 2010 mit einem Christophorus geehrt worden. Den mit 500 Euro dotierten Ehrenpreis stifteten Diakonie und Evangelische Kirche. In seiner Laudatio beim Ostthüringer Frühjahrsempfang von Kirche und Diakonie im Christlichen Jugenddorfwerk Gera erklärte Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland, das "Café OK" rücke Menschen, die aus dem öffentlichen Blickwinkel gefallen seien, wieder ins Blickfeld, biete ihnen einen Schutzraum und Geborgenheit. „Wer hätte geglaubt, dass es in einer Stadt wie Greiz Straßenkinder oder Wohnungslose gibt? Es gibt sie“, so der Geistliche. „Café OK. bedeutet: Du bist o.k., so wie Du bist, und wir nehmen Dich so, wie Du bist.“ Große Wertschätzung zollte Grüneberg den ehrenamtlichen Mitarbeitern vom Café OK: und der Tatsache, dass es gelungen sei, auch Behinderte mit einzubeziehen. Ursula Rudorf, die Leiterin vom "Café OK" nahm die Auszeichnung voller Rührung entgegen. Neben der finanziellen Unterstützung durch den Diakonieverein sei der christliche Glaube über die bisher zwölf Jahre die Quelle gewesen, „die uns in unserer Arbeit geholfen hat“, so Frau Rudorf. Mit dem "Café OK" Greiz und der Telefonseelsorge Gera seien zwei Initiativen ausgezeichnet worden, die Brücken bauen und sich dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlen, würdigte Hans Mikosch, Regionalbischof zu Gera-Weimar, das ehrenamtliche Engagement. Beide verdienten den ersten Preis, so Thüringens Sozialstaatssekretär Hartmut Schubert (SPD), der ebenfalls der Jury angehörte und sich vor Ort ein Bild gemacht hatte. Die Plastik des Christophorus ist übrigens in der Behindertenwerkstatt in Altengesees geschaffen worden.

Ehrung mit Christopherus-Preis Ehrung mit Christopherus-Preis




15. Januar 2010
Neues Jahr beginnt mit Führungswechsel: Hauseltern Jalowski bei Festveranstaltung feierlich verabschiedet

Bildergalerie öffnen Sie war noch nicht geboren, als ihre Vorgänger eigentlich die erste Kur gebraucht hätten, wie Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes , mit einem Augenzwinkern während des feierlichen Gottesdienstes am 15.Januar 2010 in der Greizer Stadtkirche feststellte. Er sprach Gerhard und Rosemarie Jalowski, das letzte Hauselternpaar im Bereich der Diakonie nach zweiundvierzig Jahren von ihren dienstlichen Pflichten im Diakonieverein Carolinenfeld frei und segnete den weiteren Lebensweg des sichtlich bewegten Paares vor der voll besetzten Stadtkirche. Und in der Tat, Gudrun Dreßel, die als Geschäftsführerin des „Diakonievereins Carolinenfeld e.V.“ zum 1. Dezember 2009 die Nachfolge Gerhard Jalowskis angetreten hat, ist 1973 –also fünf Jahre nach dem Amtsantritt ihres Vorgängers in Greiz – in Pirna geboren. Ihre Konfirmation erhielt sie im Wendejahr, studierte Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften in Gießen und Jena, arbeitete 2 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Jena und übernahm 2002 die Leitung des Arbeitsbereiches mit und für Menschen mit geistiger Behinderung der diakonischen Stiftung Carolinenheim Apolda. „Gudrun Dreßel bringt gute Erfahrungen aus der Arbeit mit behinderten Menschen mit“, betont Christine Rösch, Pastorin und Vorsitzende des Fachverbandes im Diakonischen Werk anlässlich ihrer Amtseinführung. Grüneberg, der den langjährigen Hauseltern Jalowski bescheinigte, den ihnen anvertrauten Menschen Geborgenheit, Zuflucht und Sicherheit wie in einer großen Familie gegeben zu haben, ist sich sicher, dass Gudrun Dreßel ein Erbe übernimmt, das geprägt ist von den Jalowskis und ihren hohen Maßstäben. „Sie leben ihren Glauben, indem sie anderen Menschen den Raum für die Geborgenheit schenken“, betont der Oberkirchenrat. Auch Regionalbischof Probst Dr. Hans Mikosch dankte Rosemarie und Gerhard Jalowski mit herzlichen Worten und wünschte Gudrun Dreßel „Gottes Segen, Sensibilität für Menschen und den Schneid, den man braucht, um sich durchzusetzen“. Dem Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Fürstensaal des Oberen Schlosses an. Viele Weggefährten, Freunde und Mitarbeiter nutzten die Möglichkeit, das Ehepaar Jalowski mit Dankesworten in den Ruhestand zu verabschieden und Nachfolgerin Gudrun Dreßel kennen zu lernen. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom )



24. November 2009
Richtfest am neuen Haus des Förder- und Betreuungsbereiches

Bildergalerie öffnen Der Bau des Förder-und Betreuungsbereiches ist in den vergangenen Wochen stetig vorangeschritten, so dass das Richtfest am 24.11.2009 gefeiert werden konnte.








20. November 2009
Ausstellung "Schuldig" eröffnet

Bildergalerie öffnen Der Kinder- und Jugendschutzdienst Greiz "Die Insel" eröffnete am 9. November 2009 in Zusammenarbeit mit dem Weissen Ring die Kampagne gegen Kindesmisshandlung zum Thema "Schuldig". Die Eröffnung dieser Ausstellung und der Tag der offenen Tür im Kinder- und Jugendschutzdienst waren von großem Interesse und einer Vielzahl von Besuchern gekennzeichnet. Viele enge Kooperationspartner in der Kinderschutzarbeit waren anwesend, wie der Weisse Ring, das Frauenhaus Greiz, der Schlupfwinkel Greiz, das Café OK, die Erziehungsberatungstelle der Diakonie, die Suchtberatungsstelle der Diakonie, die Polizei und das Jugendamt Greiz. Diese Ausstellung, die noch bis zum 27. November in der Siebenhitze 51 zu sehen ist, zählte bisher circa 200 Jugendliche und Erwachsene. Allen wurde bewusst, dass Kindesmisshandlung, auch und gerade im häuslichen Bereich, eines der schlimmsten Verbrechen ist.



14. Oktober 2009
Baufortschritt am neuen Förder- und Betreuungsbereich

Bildergalerie öffnen 7. Woche des Neubaus am neuen Förder- und Betreuungsbereich: bei eisigen Temperaturen, teilweise leichtem Schneefall und starkem Wind wurden die Wände hochgezogen.
Unsere Bankverbindung lautet:

Evangelische Kreditgenossenschaft
BLZ: 520 604 10
Konto: 108 001 430

Unter dem Stichwort „Neubau FBB“ findet Ihre Spende dazu Verwendung. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung.



8. September 2009
Jeder Mensch hat ein Recht auf sinnerfüllte Tagesstrukturierung und Bestätigung seines Seins: Baubeginn für den neuen Förder- und Betreuungsbereich

Bildergalerie öffnen Am 1. September 2009 begannen die Bagger die Grube für unseren Neubau auf dem Gelände des Wohnheimes Carolinenfeld auszuheben. Hier wird ein neuer Förder- und Betreuungsbereich für Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen für 18 Plätze am Wohnheim Carolinenfeld entstehen. Der Bau ist notwendig geworden, da ein Teil unserer Heimbewohner aufgrund der Schwere ihrer Behinderung keine Werkstatt besuchen kann und derzeit unter sehr beengten Bedingungen Ihren Alltag verlebt. Die weitere Förderung dieser Menschen sowie Bewahrung des Erlernten nimmt in unserem Verein einen hohen Stellenwert ein. Die Refinanzierung dieses Projektes erfolgt über den Pflegekostensatz sowie durch die größte private Förderorganisation „Aktion Mensch“. Ein Teil der Baukosten muss aber auch mit Eigenmitteln bewältigt werden. Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Juli 2010 geplant.


22. August 2009
Vor der Fröhlichkeit Gedenk-Momente: Traditionelles Sommerfest des Diakonievereins Carolinenfeld unter bewährtem Motto

Bildergalerie öffnen Greiz (A.-G.Marsch). Vor allem fröhlich sollte es sein – das traditionelle Sommerfest des Diakonievereins „Carolinenfeld" e.V., das Sonnabendnachmittag bei bestem Wetter stattfand. Mit der Sonne um die Wette strahlten nicht nur die Heimbewohner und Mitarbeiter, die langfristig dieses beliebte Fest vorbereiteten, sondern auch die zahlreichen Festgäste, darunter Bürgermeister Gerd Grüner und zahlreiche Politiker. Doch vor die Fröhlichkeit setzte der Geschäftsführer des Diakonievereins, Gerhard Jalowski, einige nachdenkliche Worte. Nach dem Begrüßungslied „Geh aus mein Herz", das der Posaunenchor Caselwitz unter Leitung von Matthias Härtig spielte, gedachte Jalowski des Mauerfalls vor zwanzig Jahren. Bei ihm selbst existierte damals „vor allem Angst", Angst, weil sich viele der damaligen Mitarbeiter nach Ungarn verabschiedet hatten; Bangigkeit, wie die Versorgung der Behinderten weitergehen solle. Doch es habe einen „Quantensprung" gegeben, kaum vorhersehbar und doch für alle von Segen. Jalowski, der zwanzig Jahre vor und zwanzig Jahre nach der politischen Wende das Amt des Heimvaters innehatte, sprach von vielfältigen Erfolgen, die von Gott geführt worden seien. So würde sich auch der Kreis zum immerwährenden Motto des Festes schließen: Gott hält die Welt in seiner Hand. Die Sonne - die über alles scheint und ohne die es kein Leben gäbe - als Symbol für die Liebe Gottes nannte Pfarrer Ulrich Krause als Gleichnis in seinem geistlichen Wort.
Nach dem tänzerischen und musikalischen Auftritt der Unterstufe der Carolinenschule und dem Vortragen zweier Lieder durch den Mitarbeiterchor unter Leitung von Michaela Jalowski, konnten sich Jung und Alt den zahlreichen Attraktivitäten des Festes widmen. Jeder Bereich des Diakonievereins hatte sich dazu etwas ganz besonderes einfallen lassen: das kreative Bemalen von Steinen, Geschicklichkeitsspiele, Büchsenwerfen, Stelzenlaufen, Kutschfahrten, Puppentheater, Riesenseifenblasen, Sackhüpfen oder Kinderschminken. Am Kreativstand von Almut Kaul konnte man selbstgefertigte Dinge bestaunen und natürlich erwerben. In der Carolinenschule wartete bereits die allseits beliebte Tombola, die sogar für Nieten einen Trostpreis bot. Ein Flohmarkt präsentierte Spielzeug, Bücher und allerlei Nützliches zum kleinen Preis. Hungern und dursten musste auch keiner der Festbesucher: Selbstgebackener Kuchen, süße Waffeln, Deftiges vom Rost, Getränke aller Art - für jeden Geschmack fand sich etwas dabei. Im Schulgarten warteten bereits die Lamas Karl und Egon auf die Besucher.
Gert Schittko vom Lama- und Ponyhof Langenbernsdorf, bereits zum dritten Mal Gast des Sommerfestes in Obergrochlitz, zeigte und erklärte die sanftmütigen Tiere, die sich auch gern streicheln ließen. Nach dem Auftritt des Greizer Fanfarenzuges, der die Festbesucher zunächst mit schmetternden Tönen unterhielt, setzte sich der Umzug durch den Ort in Bewegung. Ganz besonderer Dank der Organisatoren gebührt den Freiwilligen Feuerwehren Obergrochlitz und Caselwitz die zum guten Gelingen der Veranstaltung beitrugen. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 24. August 2009)



22. August 2009
Spezialfahrrad für Carolinenfeld: Promi-Trabi gibt Gas beim 5. Pausaer Trabirennen

Bildergalerie öffnen Greiz (Marsch). Mit dem Spezialfahrrad, das am Sonnabendnachmittag beim traditionellen Sommerfest an den Diakonieverein „Carolinenfeld" e. V. übergeben wurde, können „Menschen mit Handicap wieder Freude an der Bewegung und bessere Mobilität erlangen", wie Jens Krampitz vom Fraureuther Reha Rad Centrum betonte. Das 4000 Euro teure Tandem „Fun2go" ist eine Spezialanfertigung und ermöglicht dem Behinderten und dem begleitenden Therapeuten „Radelspaß zu zweit". Arrangiert wurde der Kauf durch eine ganz besondere Aktion, wie Wolfgang Braun vom Historischen Motorclub Gera e.V. dazu erläuterte. Beim 5. Pausaer Trabirennen, das Ende Juni stattfand, startete zwischen 82 weiteren Teilnehmern auch ein eigens aufgebauter Promi-Trabi der Sendung „Mach dich ran" des MDR und gab Vollgas, um so viele Runden wie möglich zu schaffen. Jede gefahrene Runde brachte 25 Euro; insgesamt wechselten sich zehn Prominente am Steuer des Achtstundenrennens ab. Darunter der dreifache Boxweltmeister im Supermittelgewicht, Markus Beyer; der zweifache Bob-Olympiasiege Wolfgang Hoppe; Jörg Probst vom gleichnamigen Zirkus oder „Stimmungskanone" Beppo Küster. „10l Runden schaffte der Promi-Trabi und erfuhr die stolze Summe von 2200 Euro, die sich durch verschiedene Spenden dann noch auf 4000 Euro erhöhte", wie Braun, selbst Rollstuhlfahrer, den Gästen des Sommerfestes st berichtete. Im Juli konnte die Herstellung des Fahrrads in Auftrag gegeben werden. „Es ist eine spezielle Einzelanfertigung", wie Jens Krampitz unterstrich. Durch den barrierefreien Einstieg würden sich auch Menschen mit Behinderung bequem in das Nebeneiander-Tandem setzen können. Auf der rechten Seite in Fahrtrichtung befindet sich die Steuerung, die der Therapeut bedient. Unter dem herzlichen Beifall der Sommerfestgäste und der Kamera des MDR, dessen Team natürlich zum Berichten auch vor Ort war, fuhren dann Mitarbeiter Thomas Erdmann und ein Heimbewohner auf das Areal vor der Bühne ein. Damit die Sicherheit im Straßenverkehr auch gewährleistet wird, übergab Jens Krampitz noch zwei Fahrradhelme. Gerhard Jalowski, Geschäftsführer des Diakonievereins „Carolinenfeld“ e.V. bedankte sich herzlich bei allen an dieser Aktion Beteiligten. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 24. August 2009)



8. August 2009
Schulanfang: Die Carolinenschule hat 11 neue Schüler

Neun der Elf Schulanfänger mit Zuckertüten
(zwei Schüler fehlen auf diesem Bild)



Juni 2008
"Schön, dass es die Insel gibt": Prävention im Kinderschutzdienst - vom Bauchgefühl und der Kunst, Nein zu sagen

Gruppe von Kindern um Jeannette Reinhold Greiz (OTZ/-lz). "Starke Kinder habens leichter", so das Motto der Präventionsveranstaltungen im Kinderschutzdienst "Die Insel". Und was liegt näher, als das 15. Jubiläum dieser Einrichtung im Landkreis Greiz mit einer solchen Präventionsstunde zu begehen. Mitarbeiterin Jeannette Reinhold begrüßt dazu am Montagmorgen in der Siebenhitze die Kindergartengruppen "Pumuckl" und "Schnatterinchen" aus der Greizer Kita "Käte Dunker". Die meisten Kinder hier kennen sie schon von Veranstaltungen im Kindergarten. Jetzt, wo viele Jungen und Mädchen beider Gruppen in die Schule kommen, ist eine Auffrischung des Gelernten sehr wichtig. Es geht unter anderem darum, warum der Name des Kindes nicht außen am Ranzen stehen sollte; warum Kinder nicht mit Fremden mit gehen oder ins Auto einsteigen dürfen. Es geht aber auch um das Achtgeben auf den eigenen Körper, um das Bauchgefühl und das Vermögen, Nein sagen zu können. Lernen, Gefühle auszudrücken, darüber zu sprechen - das ist ein wichtiges Anliegen im Kinderschutzdienst. "Die Probleme der Kinder sind vielschichtiger, komplexer geworden", weiß Jeannette Reinhold, die inzwischen über drei Jahre dabei ist. "Es ist enorm wichtig, die Eltern mit einzubeziehen", ergänzt sie und stellt fest, dass es in manchen Elternhäusern zunehmend schlechter um Kommunikation und Aufklärung bestellt ist. "Die Kinder sehen viel im Fernsehen, aber das Gespräch mit den Eltern und damit die Reflexion fehlt", so ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis, "Der Kontakt mit der Insel besteht schon sehr lange und wir schätzen ihn sehr", bestätigen die Erzieherinnen Ilona Farr und Ute Beyer. "Die Insel unterstützt die Arbeit im Kindergarten, zudem lernen die Kinder die Einrichtung kennen, sind mit ihr vertraut." "Mit einer stimmungsvollen Rakete und dem Bild "Schön, dass es die Insel gibt" bedanken sich die Kinder bei Frau Reinhold, die zum Jubiläum nicht nur süße Negerküsse, sondern auch den Inselteddy für die Schulanfänger mit der Telefonnummer für die Kids parat hatte. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 25. Juni 2009)



5. Mai 2009
Tierische Schulwoche in Obergrochlitz. Esel, Färse, Hund und Paviane: Carolinen- und Grundschüler erleben Tiere hautnah

Auf einem Esel sitzen, Schildkröten in den Händen halten, die Färse Ronja streicheln, die die Familie Schmidt aus Caselwitz in den Schulgarten in Obergrochlitz mitgebracht hat, oder mit der Hündin Tina spielen – das war so richtig nach dem Geschmack der Carolinen- und Grundschüler, die am Dienstag, dem 5. Mai 09, den Höhepunkt ihres gemeinsamen Jahresprojektes unter dem Motto „Bei uns ist tierisch was los“ erleben und mitgestalten konnten. Seit Montag sind die Schüler auf den Beinen, besuchten bereits das Greizer Tierheim, staunten nicht schlecht über die großen Vögel der Straußenfarm in Altgernsdorf, statteten dem „Grünen Klassenzimmer“ einen Besuch ab, lernten einiges über die heimischen Bewohner unserer Wälder im Tiergehege in Waldhaus kennen und konnten sich mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung in der Moschwitzer Agrofarm vertraut machen. Über die Gesunderhaltung der Tiere kamen sie mit einem Tierarzt ins Gespräch. Am Freitag steht ein ganz besonderer Höhepunkt bevor, der Besuch des Leipziger Zoos, wie die Sonderpädagogische Fachkraft der Carolinenschule Anke Steudel, und Sabine Noack von der Grundschule „Bertolt Brecht“ verrieten. Beide halten die organisatorischen Fäden für das Projekt in der Hand. Totale Begeisterung lösten Maike und Jörg Probst aus, die mit ihrer Pavian-Show in der Turnhalle das Programm am Dienstag abrundeten.
Alles, was die Kinder in der vergangenen Zeit in Sachen Schulprojekt auf die Beine gestellt haben – darunter auch den neu angelegten Schulteich - konnten die Besucher zum Tag der offenen Tür in beiden Schulen am Sonnabend, dem 9.Mai 2009 selbst bestaunen. (Quelle: Ostthüringer Zeitung)


Schuleinführung Schuleinführung
Projektteilnehmerin Nicole durfte sich auf die Eselin Traudel vom Hof Hubert Jäschke setzen Die Paviane bekommen für die Arbeit in der Manege Hosen angezogen - Meike Probst demonstriert es den Kindern in der Carolinenschule-Aula




1. Mai 2009
Der Holländische Gospelchor "Vivit" besuchte das Carolinenfeld und überraschte die Heimbewohner und Mitarbeiter mit einem tollen Konzert

Auftritt des Gospelchores



19. Februar 2009
Porto mit Herz: "Himmelserscheinungen" auf Briefmarken für guten Zweck

Logo Porto mit Herz Von Nordlicht bis Regenbogen: wieder gibt es neue Briefmarken mit wunderschönen Motiven für Ihre Post. Deshalb möchten wir Ihnen diese vorstellen und hoffen, dass Sie zum Kauf motiviert werden. Unter der Überschrift "Himmelserscheinungen" werden vier verschiedene Ereignisse im Bild festgehalten, die uns Menschen immer wieder staunen lassen, faszinieren, erregen oder gar ängstigen.
Mit dem Verkauf der Briefmarken verbinden wir natürlich auch einen Zweck: Ein Fördermittelbescheid zum Umbau lässt uns hoffen, dass wir die Möglichkeit haben, im Herbst dieses Jahres in die neuen Räume des "Café OK." auf dem Kirchplatz 3 einzuziehen. Kleine und größere Einrichtungsgegenstände werden hier benötigt, die nicht refinanziert werden.

Wir hoffen, dass Sie diesem Angebot positiv entgegentreten, denn wir benötigen Ihre Hilfe dringend, da das "Café OK." keinerlei staatliche Gelder erhält.

Eine Postkartenbriefmarke kostet Sie mit Aufschlag 0,65 Euro. Die Briefmarke zu 0,55 Euro mit Aufschlag 0,80 Euro und die Marke für Großbriefe kostet 2,00 Euro.
Bitte wenden Sie sich an: Evelin Uhlig, Telefon: 03661-709715 oder E-Mail: eu@diakonie-greiz.de.


Briefmarke mit Blitz Briefmarke mit Nordlicht
Briefmarke mit Regenbogen Briefmarke mit Sonnenungergang
© www.wohlfahrtsmarken.de




19. November 2008
Punkt Zwölf läutet sie nun wieder - Historische Glocke am Gebäude des Diakonievereins Carolinenfeld angebracht

Gruppenfoto zur Einweihung der Glocke Von Katja Grieser, Greiz. Einst breitete sich der helle Ton der 1859 gegossenen Glocke um 6, 12 und 18 Uhr über Obergrochlitz aus, später dann nur noch einmal täglich, nämlich 12 Uhr. Dann hat sie lange Zeit geschwiegen, wie Gerhard Jalowski, Geschäftsführer des Diakonievereins Carolinenfeld, bedauert. Doch die Stille hat nun ein Ende, denn die historische Glocke ist gestern am Gebäude des Diakonievereins wieder angebracht worden. Und Wolfgang Daniel, mit 66 Jahren ältester Heimbewohner, hat versprochen, dafür zu sorgen, dass die Glocke täglich Punkt Zwölf erklingt.

Die Geschichte der kleinen Glocke, auf der neben der Jahreszahl 1859 auch das Bibelwort "EINS IST NOT" zu lesen ist, ist bewegt und sogar ein wenig geheimnisvoll. 1850 zog in die leer stehende Ziegelei auf Fürstin Carolines Kammergut in Obergrochlitz das Waisenhaus ein. "Die Glocke wurde aber erst 1859 gegossen, sie muss also gestiftet worden sein", vermutet Jalowski. Doch Unterlagen darüber hat er nicht, weshalb er - "wenn ich im Ruhestand bin" - in den Archiven auf die Suche nach dem Ursprung der Glocke gehen will.

Die Glocke sah 41 Jahre lang verschiedene Standorte, was mit Abriss und Neubau von Gebäuden, aber etwa auch mit neuen DIN-Normen nach der Wende zu tun hatte. Abenteuerlichster Ort, an dem die Glocke zu finden war, ist wohl der über dem Stalleingang.
Nun ist ein würdiger Platz für sie gefunden worden und so kann sie heute zum 158. Jahrestag der Einrichtung, das Waisenhaus in Obergrochlitz wurde am 13. November 1850 gegründet, läuten, freut sich Jalowski. Gemeinsam mit den Heimbewohnern, darunter die so genannte Brigade Unverdrossen, die gemeinsam mit Hausvater Jalowski und Maurer Hans Dziallas den noch stehenden Neubau errichtete, wurde die Glocke gestern eingeweiht. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 12.11.2008)



6. November 2008
Neuer Mitarbeiter bereichert Team des "Café OK" - Förderung des Europäischen Sozialfonds

Logo des ESF - Der Europäische Sozialfonds Analog zu der Förderung des Frauenhauses zum 14. Juli dieses Jahres wird seit 1. Oktober 2008 die Förderung eines Mitarbeiters im Kontakttreff "Café OK" für 2 Jahre übernommen. Der neue Mitarbeiter wird mit der Leitung betraut, bisher sind ausschließlich ehrenamtliche Beschäftigte und 1-Euro-Jobber im Dienst.

Das Café hat an den Wochentagen von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Hier können Kinder ihre Hausaufgaben erledigen. Freizeitangebote stehen zur Verfügung. Unter dem Motto "Gemeinsam statt einsam" treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters. An den Samstagen öffnet das Café von 10 Uhr bis 14.30 Uhr. Speziell Kinder werden mit einer warmen Mahlzeit versorgt und je nach Wetterlage stehen Spiele drinnen oder draußen, Lesenachmittage oder ein Zoobesuch auf dem Plan.
All diese Aktivitäten werden nur durch Spenden abgedeckt. Der Diakonieverein Carolinenfeld e. V. ist daher stets auf freiwillige Zuwendungen angewiesen.

Informationen zum Europäischen Sozialfonds finden Sie auf der Internetseite des Freistaates Thüringen - Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit. [Link]



24. Oktober 2008
Erntedank 2008 im Caronlinenfeld

Erntedankgaben Stellvertretend für die diesjährige Ernte wollen wir als Dankeschön diese herrlich wuchtige Kartoffel von 20 cm Länge, den großen Apfel mit einem Durchmesser von 13 cm und den farbigen Kürbis präsentieren.

Wir sind wieder dankbar für die Erntegaben, die wir geschenkt bekommen haben und danken nochmals allen Spendern.




23. August 2008
Gemeinsame Schuleinführungsfeier der Grund- und Carolinenschule

Der 23. August 2008 war für die beiden Obergrochlitzer Bildungseinrichtungen wieder ein besonders fröhlicher Tag: die Schuleinführung stand auf der Tagesordnung. Mit einer gemeinsamen Feier begannen 16 Kinder ihre Schulzeit in der Staatlichen Grundschule und der Carolinenschule, dem Regionalen Förderzentrum/GE des Diakonievereins Carolinenfeld e.V. in Greiz-Obergrochlitz.
Hierbei gestalteten Schüler beider Schulen ein kleines Programm für die Schulanfänger und gaben einen lebendigen Einblick in die seit 1994 bestehende Zusammenarbeit beider Einrichtungen. Ein besonderes Erlebnis war die "Lieferung" der Zuckertüten durch die Freiwillige Feuerwehr Greiz-Obergrochlitz.

Schuleinführung Schuleinführung Schuleinführung



21. Juni 2008
Gäste kommen in Scharen zum Sommerfest des Diakonievereins Carolinenfeld

Sommerfest 2008 "Gott hält die Welt in seiner Hand" - dieses Motto der jährlichen Sommerfeste des Diakonievereins Carolinenfeld erhielt am Sonnabendnachmittag eine Bedeutung im Sinne des Wortes: kurz vor Beginn hörte es auf zu regnen. Nach den schon traditionellen Eröffnungsklängen des Caselwitzer Posaunenchores begrüßte Heimvater Gerhard Jalowski die zahlreichen Gäste. "Schön, dass Sie alle da sind und wir im Trockenen sitzen." Zu den Gästen gehörten der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner, Amtsarzt Dr. Reiner Kober und Ortsbürgermeister Jürgen Frantz. Jalowski überbrachte Grüße von Landrätin Martina Schweinsburg und Volkmar Vogel (MdB). Sein Dank galt Gerd Grüner für eine ansprechende runde Sitzgarnitur, welche die Stadtverwaltung bereit stellte, allen Sponsoren für eine erfreuliche Spendenresonanz und allen Mitarbeitern, die in die Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebunden waren. Die Spenden dienen dem Erhalt des Greizer Frauenhauses.
Der Caselwitzer Pfarrer Ulrich Krause benutzte in seinen Segensworten eine kleine Feder als Aufhänger, bemühte das Gleichnis von Federn anhand von Vögeln - sie ist federleicht und kann fliegen. Anschließend folgten Lieder des Mitarbeiterchores des Diakonievereins sowie Beiträge von Schülern der Grundschule "Bertolt Brecht" und von Carolinenschülern. Auf der Bühne ging es anschließend mit der Keyboardgruppe Langenwetzendorf weiter. Der Posaunenchor spielte im Schulhof auf, ein Piccolo-Musiker am Wohnheim und das Jugendschalmeienorchester Plauen löste den Posaunenchor im Schulhof ab. Dieses führte auch den traditionellen Umzug durch Obergrochlitz an, mit dem das Sommerfest stets endet.
Die Besucher zeigten reges Interesse an den Besichtigungsmöglichkeiten von Wohnheim und Carolinenschule. Für die kleinen Besucher wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten: Lamas zum Streicheln, Ponyreiten, Kutschfahrten, Stehpuppentheater "Apfelkern", Beschäftigungs- und Spielstände und Tombola. Der Trödelmarkt lockte die Großen.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten Kaffeestuben mit hausgebackenem Kuchen, Rostern, Steaks, Fischbrötchen, Waffeln und mehr. Die zahlreichen Gäste verbrachten einen erlebnisreichen Nachmittag, viele von ihnen konnten mit ihren Lieben besinnliche und abwechslungsreiche Stunden verbringen; die Mitarbeiter bemühten sich bestens um sie. Die Vorfreude auf das Sommerfest im nächsten Jahr dürfte gegeben sein. (Quelle: Ostthüringer Zeitung (Stöhr), Juni 2008)




10. Juni 2008
Nahrung für Leib und Seele - Foto-Ausstellung "Kinder an der Tafel" im Landratsamt eröffnet

Ausstellungseroeffnung Die Wünsche von Kindern ähneln sich: Da möchte ein Junge ein ferngesteuertes Auto oder ein Mädchen eine Barbie-Puppe, ein anderes Kind ein Meerschweinchen oder einen Hund. Doch manche Kinder wünschen sich nichts mehr, als dass Papa wieder Arbeit hat. Oder dass sie nicht ausgelacht werden, nur weil ihre Klamotten nicht so toll sind. Oder dass sie nicht gehänselt werden, weil sie Lebensmittel von der Tafel bekommen. In Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, ist leider auch das bittere Realität. Die gestern im Landratsamt eröffnete Foto-Ausstellung "Kinder an der Tafel" zeigt, dass Kinderarmut inzwischen auch vor unserer Haustür angekommen ist. Gemacht wurden die Fotos von Eltern und Tafelmitarbeitern beispielsweise in Gera, Saalfeld oder Kölleda. Doch ähnliche Motive lassen sich gewiss auch in Greiz oder Zeulenroda finden. Sie zeigen alle Facetten des Lebens: Trauer, Freude, Vernachlässigung und Wärme. Ursula Rudorf, die jeden Sonnabend Kinder im Cafe O.K. mit einer ordentlichen Mahlzeit versorgt, wollte die Ausstellung der Vereinigung Thüringer Tafeln unbedingt nach Greiz holen. "Wir wollen das Phänomen Armut, Kinderarmut in den Blickpunkt rücken", erklärt sie. Sie bietet den Kindern, die in ihren Familien nicht so gut versorgt werden, wie es sein sollte, aber nicht nur Nahrung in Form von Lebensmitteln.
Auch Nahrung für die Seele bekommen die Kinder und Jugendlichen. So werden etwa Park- und Museumsbesuche organisiert oder auch Ausflüge und Bastelstunden. Der Schauspieler und Vorsitzende des Freundeskreises der Sammlungen im Sommerpalais, Wilfried Pucher, der zur Vernissage Gedichte von Goethe, Johannes R. Becher und Otto Reutter passend zum Thema rezitierte, konnte gleich noch eine Einladung des Sommerpalais überbringen. "Die Kinder sind zum Besuch ins Sommerpalais mit Führung eingeladen", sagte er. Da es für "Kinder tafeln in Greiz" keine Fördermittel gibt, sind die Initiatoren auf Spenden angewiesen. "Wir bestehen jetzt seit drei Jahren und würden es gern fortsetzen", so Ursula Rudorf. Gern würde sie auch den Standort wechseln, dorthin, wo es eine größere Küche gibt, damit die Kinder mitkochen können. Doch nicht nur Ursula Rudorf hat in Greiz regelmäßig mit Armut zu tun. Petra Grimm von der Greizer Tafel hat Zahlen parat, die zeigen, dass die Armut immer mehr um sich greift. "Vor vier Jahren haben wir in Greiz angefangen, damals standen zehn Leute an. Jetzt - inzwischen dürfen wir uns Tafel nennen – betreuen wir zirka 300 Bedarfsgemeinschaften, hinzu kommen etwa 100 Kinder. Tendenz steigend“, weiß sie. Monatlich seien es zehn Bedarfsgemeinschaften mehr. In Zeulenroda - dort gibt es seit etwa einem Monat die Tafel - seien die Mitarbeiter regelrecht überrannt worden. Nach so kurzer Zeit seien bereits 100 Bedarfsgemeinschaften auf die Unterstützung der Tafel angewiesen. "Ich wünsche mir, dass die Ausstellung hier zum Nachdenken anregt. Keiner weiß, was auf ihn zukommt. Es geht noch weiter abwärts, wenn wir nichts tun", so Petra Grimm. Die Schau ist bis 11. Juli 2008 zu sehen. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 11.06.2008)




7. März 2008
Fünftes Integratives Projekt der Grund- und Carolinenschule ganz im Zeichen von "Sonne, Mond und Sternen"

Projektwoche Unter dem Titel "Sonne, Mond und Sterne – wir reisen in die Ferne" fand vom 3. bis 7. März 2008 das 5. Integrative Projekt zwischen Carolinenschule und Grundschule "Berthold Brecht" in Greiz-Obergrochlitz statt. Durchgeführt wurde es mit der Erzieherklasse 2007 1. Ausbildungsjahr am DEB e.V. Greiz. Ein viertel Jahr lang bereitete man sich im Fach "Spiel, Musik, Werken, Praxis und Methodenlehre" darauf vor.
Startschuss war am Montag mit dem ersten Projekttag in der Klasse, dem ein Bibliotheksbesuch in Greiz vorausgegangen war. Am Vormittag wurde ein Überraschungsfilm gezeigt, nachmittags war zeichnerisches Können und Kreativität gefragt - beim Malwettbewerb zum Thema "Weltall" für die Schulhaus-Ausstellung. Die weiteren Tage warteten u.a. mit Stationsbetrieb auf. Als Höhepunkte können die "Sternen-Weltraum-Überraschungsdisko" am Dienstag sowie tags darauf ein Planetarium in der Turnhalle mit Märchen und Geschichten genannt werden. Die lehrreiche Woche endete schließlich mit einem großen Spielfest in beiden Schulen, bei dem es nochmal allerlei zu erleben und zu sehen gab.
Finanzielle Unterstützung kam vom Schulamt, dem Diakonieverein sowie dem Ortschaftsrat Obergrochlitz-Caselwitz-Eichleite (Ortsbürgermeister Herr Frantz). Die Fotos stellte der Lehrer Herr Kleipödzius zur Verfügung.

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19. Februar 2008
"Cafe Caro" feiert 20-jähriges Jubiläum

Das Team vom Cafe Caro berichtet vom Jubiläum: Am Dienstag, dem 19. Februar 2008 feierten wir in der Carolinenschule den 20. Geburtstag unseres Cafe’s. Zahlreiche Gäste erlebten bei Kaffee, Torte und späterem Abendessen einen gemütlichen Nachmittag. Eine große Freude bereitete uns der Posaunenchor Caselwitz, der für musikalische Unterhaltung sorgte. Die fleißigen Mitarbeiter, Schüler und Werkstufen-Beschäftigten engagieren sich in ihrer Freizeit für dieses tolle Projekt, das jeden 3. Dienstag im Monat (nicht nur für behinderte Menschen) stattfindet. An dieser Stelle ein großes Dankeschön! Jeder Besucher unserer Internetseite ist herzlich eingeladen, einen gemütlichen Nachmittag bei uns zu verbringen.

Vielleicht sind Sie neugierig geworden und schauen mal bei uns rein?
H. Turtl und E. Stölzel

TIPP: Aktuelle Termine für das "Cafe Caro" gibt es immer hier.

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16. November 2007
"Kleine Werkstatt" in neuen Räumen

Kleine Werkstatt Der Förder- und Betreuungsbereich berichtet von der Einweihung der "Kleinen Werkstatt": Am 16. November 2007 weihten wir, die Beschäftigten und Mitarbeiter des Förder- und Betreuungsbereiches "Kleine Werkstatt", unser neues "Arbeitsfeld“ mit einem kleinen Fest ein. Zahlreiche Gäste und Gratulanten konnten wir begrüßen: Beschäftigte aus anderen Förderbereichen, die Hauseltern, Vertreter aus der Verwaltung, der Wäscherei, der Hauswerkstatt, der Schule sowie Herrn Wildner und Herrn Meißner von den beteiligten Baufirmen. Herr Giesler wäre auch gern gekommen. Er war leider verhindert. Im letzten Sommer wurde die Schließzeit zum kompletten Umbau genutzt. Die Firmen arbeiteten Hand in Hand, so dass nach nur 4 Wochen Bauzeit die Arbeit aufgenommen werden konnte. Die "kleine Werkstatt“ besteht nun aus einem Beschäftigungsbereich, einem Essraum, mehreren Rückzugsräumen und dem Sanitärbereich. Das gemeinsame Essen wird zum Teil auch gemeinsam zubereitet, es wird gebacken und gekocht. Basteleien und andere kleine Arbeiten, die im Beschäftigungsbereich hergestellt werden finden als Geschenke Verwendung. Beim jährlichen Sommerfest oder auf dem Weihnachtsmarkt sind diese Produkte auch durch eine Spende zu haben. Die Rückzugsräume dienen für die Mittagsruhe und sind gleichzeitig Angebot für individuelle Beschäftigung. Unsere „Werkstattbesucher“ fühlen sich wohl in den neuen Räumen und wir arbeiten gern darin.

Vielleicht sind Sie neugierig geworden und schauen mal bei uns rein?



November 2007
Unterstützen Sie uns durch den Kauf von Wohlfahrtsmarken für Ihre Weihnachtspost!

Wohlfahrtsmarke 2007 Sie wollen dieses Jahr mal wieder Weihnachtspost verschicken? Warum nicht auch gleichzeitig die Arbeit des Carolinenfeldes unterstützen? Sie können bei uns in einem goldfarbenen Heftchen 10 Marken für Briefporto (á 0,55 €) zum Preis von 8 Euro erwerben, auch bieten wir weitere Wohlfahrtsmarken an! Wir würden uns freuen, wenn Sie die Aktion Kauf von Wohlfahrtsmarken unterstützen, da von jeder Briefmarke 0,25 Euro Spende für den Diakonieverein einbehalten werden können! Mit Ihrem Kauf tragen Sie den Urlaub 2008 mit, der für unsere sieben behinderten Kinder und Jugendlichen vorbereitet werden soll.
Hier gibt es weitere Infos und Sie erfahren, wo es diese Marken gibt.



Oktober 2007
"Bunt sind schon die Wälder": die Förder- und Betreuungsbereiche berichten von ihrem Herbstfest

Beim Herbstfest Im herbstlich dekorierten Speiseraum der Carolinenschule fanden sich die Behinderten der Förder- und Betreuungsbereiche des Vereins zum Herbstfest zusammen. In diesen einzelnen Bereichen werden vor allen Schwerstmehrfachbehinderte teilweise individuell betreut, die aufgrund ihres Behinderungsgrades keine Werkstatt besuchen können. Alle Gruppen und Gäste wurden mit dem Lied: "Wir feiern heut ein Fest und sehn uns alle wieder, wir feiern heut ein Fest, weil Gott uns alle liebt." begrüßt. Jede Gruppe konnte für das Fest einen Wunsch äußern. Diesen verarbeiteten wir gleich in unserem Lied. Entsprechend den Wünschen feierten wir auch. Alle Bereiche beteiligten Beim Herbstfest sich an der Vorbereitung des Festes. Es wurde herbstliche Dekoration gebastelt, die die Natur uns reichlich in diesen Tagen anbietet. Herzhaftes, wie Zwiebelkuchen, aber auch süßes wie Kartoffel-, Kürbis- oder Apfelkuchen wurden gebacken. Eine originelle Kürbisschale stand mit leckeren Früchten für alle bereit. Gemeinsam mit Schülern der Carolinenschule konnte "Die Geschichte von der großen Rübe" aufgeführt werden. Zum Besuch einladende Stationen wie Büchsenwerfen, Fußparcours mit herbstlichen Materialien, Apfelsaft selbst pressen oder tanzen warteten im Anschluss auf die vielen Gäste des Herbstfestes. Nach so viel Trubel beendeten wir das Fest mit einem Segenslied.



17. September 2007
Lottomittel für einen guten Zweck überreicht

Uebergabe der Lottomittel Lottomittel zu übergeben, gehört mit Sicherheit zu den angenehmen Aufgaben der Thüringer Finanzministerin Birgit Diezel. 5000 Euro konnte sie am Montag dem Geschäftsführer des Diakonievereins Carolinenfeld, Gerhard Jalowski, im Beisein der Landtagsabgeordneten Heike Taubert (SPD) und Horst Krauße (CDU) sowie Landrätin Martina Schweinsburg überreichen. Und das ganz zur Freude des siebenköpfigen Teams unter der Leitung von Antina Eichler im Haus der Diakonie am Greizer Kirchplatz, denn insgesamt rund 36 000 Euro werden für den Umbau und die Ausstattung eines Gruppen- und Therapieraumes dringend benötigt. Das erfordert umfangreiche Trockenlegungsarbeiten im Erdgeschoss, Putzarbeiten sowie den Einbau einer Heizung. Eine weitere Landesförderung durch das Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit bis maximal 50 Prozent sowie ein Eigenanteil vom Träger Diakonieverein Carolinenfeld ermöglichen diese Sanierungsarbeiten. Schwerpunkt ist dabei die Schaffung von Räumlichkeiten für präventive und therapeutische Gruppenarbeit, dazu zählen zum Beispiel Gesprächsrunden zur Schwangerenberatung oder zur Aufklärung von Schülern der 9. und 10. Klassen, die Arbeit mit den Kindergruppen, Ehe-, Familien- und Lebensberatung oder die Beratung von Menschen mit Gehbehinderung. Bisher musste dafür auf andere Räumlichkeiten bzw. auf Hausbesuche ausgewichen werden. Eine Tafel weist aus, dass das altehrwürdige Gebäude im Jahre 1895 schon einmal gründlich renoviert worden ist. Nach der Wende konnte mit einer Spende aus Leinfelden-Echterdingen der obere Bereich des Hauses saniert werden. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 19. September 2007)



17. September 2007
Zertifikate für ehrenamtliche Hospizhelfer in Greiz

Am Montag trafen sich die ehrenamtlichen Hospizhelfer wie gewohnt zu ihrer monatlich stattfindenden Zusammenkunft. In diesem Rahmen erhielten durch Frau J. Reinhold (Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Greiz) und Herrn G. Jalowski (Geschäftsführer) neun ehrenamtliche Hospizhelfer ihr Zertifikat über die Teilnahme am Vorbereitungskurs, die diesen im Frühjahr diesen Jahres erfolgreich beenden konnten. Ziel des Kurses war es, die Ehrenamtlichen auf die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen vorzubereiten. Neben der Zertifikatübergabe wurde Frau Erdmann für ihre ehrenamtliche Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst gewürdigt. Trotz eigener gesundheitlicher Schwierigkeiten opferte sie ihre Zeit und Kraft für einsame alte und kranke Menschen. Sie möchte sich aus persönlichen Gründen aus dem aktiven Dienst zurückziehen. Wir wünschen ihr alles Gute! Nunmehr engagieren sich 22 ehrenamtliche Hospizhelfer für den Ambulanten Hospizdienst. Darunter zwei Ehrenamtliche, die in diesem Jahr ihre Zusatzausbildung im Bereich Palliativ Care* abschließen konnten und nunmehr Patienten, Angehörigen, aber auch Kollegen beratend zur Seite stehen können. Elf weitere Frauen bereiten sich zur Zeit bis zum Frühjahr 2008 auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Hospizhelfer vor.

* INFO: Palliativmedizin = ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung; die Behandlung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen hat höchste Priorität. Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, Im Vordergrund der Behandlung stehen die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten



August 2007
Ferienfreizeit für Kinder 2007 - die Beratungsstelle berichtet:

"Im August dieses Jahres führten wir, die Mitarbeiter der Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Diakonie, wieder eine Ferienfreizeit für Kinder mit Verhaltensbesonderheiten an der Talsperre Pöhl durch. Die Kinder zwischen 7 und 12 Jahren konnten beim Klettern, Baden, Boot fahren und Selbstversorgen viel erleben und sich selber ausprobieren. Mit einer Schatzsuche sowie dem Besuch der Drachenhöhle und einer Windmühle in Syrau war für jeden eine Überraschung dabei. Es war für uns alle eine spannende Zeit. Die Fotos unserer Abenteuer können in der Beratungsstelle angesehen und nachbestellt werden. Bedanken möchten wir uns für die Privatspenden und für die Unterstützung durch die Stadt Greiz, den Sozialladen Novi- Life und den Diakonieverein Carolinenfeld e.V., die uns dieses Beisammensein ermöglicht haben."



25. August 2007
Feierliche Schuleinführung in der Turnhalle der Carolinenschule

Mit einem feierlichen Rahmenprogramm sind am 25. August in der Turnhalle der Carolinenschule in Obergrochlitz die neuen Schüler aufgenommen worden. In bewährter Weise wurde diese Veranstaltung gemeinsam von der Carolinen- und Grundschule ausgerichtet. So konnten von der Carolinenschule acht und der Obergrochlitzer Grundschule 15 ABC-Schützlinge aufgenommen worden, die ab diesem Schuljahr in Obergrochlitz die Schulbank drücken.

Schuleinführung Schuleinführung Schuleinführung



18. Juli 2007
Carolinenfeld-Sommerfest am 23. Juni wieder ein großer Erfolg - ein Rückblick

Eroeffnungsfeier "Gott hält die Welt in seiner Hand" - dieses immerwährende Motto der Sommerfeste des Diakonievereins Carolinenfeld wurde am Sonnabendnachmittag erneut bestätigt. Nach dem traditionellen Begrüßungsanspiel durch den Posaunenchor Caselwitz hieß Gerhard Jalowski die zahlreichen Gäste willkommen. Jalowski dankte auch den Sponsoren, die im Vorfeld schon spendeten. In seinen Segensworten zog der Caselwitzer Pfarrer Urlich Krause ein Gleichnis zwischen Wegwerfgesellschaft und Gott. Dieser jedoch wirft das, was wertlos ist, nicht einfach weg. "Wir sind bei Gott nicht wertlos", sagte Krause. Es folgten Lieder des neugegründeten Mitarbeiterchores des Diakonievereins, der Grundschule "Berthold Brecht" und der Festbetrieb Beschäftigten der Vogtlandwerkstätten Naitschau. Letztere trommelten auch dazu. Das weitere Programm konnte sich gleichfalls sehen lassen. Die Big Band der Musikschule Greiz erfreute auf der Bühne mit ihren flotten Klängen, der Posaunenchor auf dem Schulhof und ein Piccolo-Keyboarder aus Netzschkau im Eingangsbereich des Wohnheims. Schon traditionell ein Umzug durch Obergrochlitz, diesmal angeführt vom Fanfarenzug Greiz. Reges Interesse der Gäste bestand an den Besichtigungsmöglichkeiten der Carolinenschule und des Wohnbereichs 3 im Wohnheim. Für die kleinen Gäste gab es ein Puppenspiel und Lamas zum Streicheln. Sie konnten Wasserbomben platzen, Seifenblasen entstehen oder sich schminken lassen, ihre Kreativität an Bastelständen beweisen oder sich einfach bei Sport und Spiel die Zeit vertreiben. Es war ein erlebnisreicher Nachmittag für Gäste und Mitwirkende gleichermaßen. Bei vielen Besuchern bestand im Vorfeld schon eine große Freude, können sie doch mit ihren Lieben einige besinnliche und abwechslungsreiche Stunden verbringen. Aus dem Erlös des Tages soll Geld an das Frauenhaus und die Kindertafel im Café O.K. gehen. (Quelle: Ostthüringer Zeitung vom 25. Juni 2007)



5. Juli 2007
Erwachsenenbildung: Programm zum Herbstsemester 2007 - jetzt anmelden!

Der Diakonieverein Carolinenfeld e. V. bietet als Gesellschafter des "Diakonischen Bildungsinstituts Johannes Falk gGmbH" verschiedene Bildungsmöglichkeiten an. Das Angebot richtet sich vorrangig an alle Menschen mit Behinderungen, die das 16. Lebensjahr erreicht haben und im Landkreis Greiz oder dessen Umgebung wohnen. Hier finden Kurse zu allerlei interessanten und verschiedenen Themen statt. Das Programm des Herbstsemesters 2007 steht nun auch auf diesem Internetauftritt zur Verfügung.



22. Januar 2007
Schwere Sturmschäden am Wohnheim Carolinenfeld

Im Verlauf des Orkans, der am vergangenen Donnerstagabend über Deutschland fegte, wurde auch das Wohnheim des Diakonievereins Carolinenfeld in Mitleidenschaft gezogen. So entstanden am älteren Gebäude, welches neben Wohnungen für schwerstmehrfachbehinderte Menschen auch den Verwaltungstrakt beherbergt, schwere Schäden. Der Orkan "Kyrill" sorgte dafür, dass sich der äußere Dachaufbau ablöste. Ein etwas 30 Quadratmeter großes Teil hing an der Fassade herab. Die Feuerwehren Greiz und Greiz-Obergrochlitz wurden alarmiert. Zunächst mussten Absperrmaßnahmen vorgenommen werden, der Sturm hatte u. a. Teile der Blitzschutzanlage und der Dachrinne, sowie Entlüftungshauben teils bis auf die Straße geschleudert. Die Evakuierung der obersten Etage blieb aus, der Dampfschutz verhinterte das Eindringen des Regens. Menschen wurden nicht verletzt. Erste Erhebungen benennen die Schadenshöhe mit 40 000 bis 50 000 Euro. Derzeit laufen noch die Gespräche mit der Versicherung.



12. Januar 2007
Neuer Internetauftritt des Diakonievereins Carolinenfeld nun online

Wie heißt es doch? "Gut Ding will Weile haben." So ähnlich kann man auch das Werden der nun fertiggestellten Internetseite umschreiben. Das alte Angebot war größtenteils nicht mehr aktuell und erfüllte ebensowenig den Standart einer modernen Website. Diesem Problem sollte nun Abhilfe geschaffen werden. Ab August 2006 begannen die Arbeiten am neuen Internetauftritt. Nun, nachdem nahezu alle Recherchen vorgenommen und beendet sind, zeigt sich der Diakonieverein Carolinenfeld Greiz e. V. virtuell im komplett neuen Gewand: alle Dienststellen unter einem Dach - sowohl im Layout als auch im Konzept, übersichtlich und ansprechend gestaltet. Ihnen, liebe Benutzerinnen und Benutzer wünsche ich nun einen angenehmen Aufenthalt auf den neuen Seiten. Falls Sie jegliche Beanstandungen oder Vorschläge haben sollten, lassen Sie es mich wissen.

Clemens Uhlig, Administrator
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